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15
Oct
2026

CASE Construction Equipment erweitert sein Kompaktmaschinen-Portfolio mit einem neuen 55-kW Baggerlader, einem neuen elektrischen Mini-Raupenlader und umfangreichen Verbesserungen der Kompakt-Radlader Baureihe

Das erweiterte Portfolio vereint einen verbesserten Bedienerkomfort und eine
höhere Produktivität, einen neuen Einstieg in das europäische Segment der Baggerlader
unter 80 PS sowie eine neue elektrische Lösung für Anwendungen, bei
denen geringe Geräuschemissionen, keine Abgasemissionen und hohe
Wendigkeit entscheidende Anforderungen sind.
CASE steigt mit dem neuen 550SV in den europäischen Markt für Bag
gerlader unter 80 PS ein
CASE steigt mit dem neuen 550SV erstmals in Europa in das Segment der Baggerlader
unter 80 PS ein. Der 550SV wurde als unkomplizierte, produktive und
kosteneffiziente Maschine entwickelt und ist für Anwendungen im Baugewerbe,
im kommunalen Bereich und im Mietgeschäft konzipiert. Seine Ausstattung
konzentriert sich auf die praktischen Anforderungen dieses Marktsegments.
„Mit der Einführung des 550SV sind wir in Europa erstmals in den Markt für Baggerlader
unter 80 PS eingestiegen. Dieses Segment ist insbesondere in Regionen
wie der Iberischen Halbinsel, Großbritannien und Osteuropa von großer Be
deutung“, erklärt Umberto Celestini, Product Manager Baggerlader bei CASE
Construction Equipment. „Der 550SV wurde bewusst mit einer schlanken,
fokussierten und äußerst praxisorientierten Ausstattung entwickelt, die genau
auf die Erwartungen dieses Marktsegments abgestimmt ist.“
Der 550SV wird von einem 2,8-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor mit einer Leistung
von 74 PS (55 kW) angetrieben. Der EU-Stufe-V-Motor verfügt über ein
Abgasnachbehandlungssystem mit Dieseloxidationskatalysator (DOC) und
Dieselpartikelfilter (DPF), kommt jedoch ohne selektive katalytische Reduktion
(SCR) und AdBlue® aus. Dies trägt dazu bei, die Wartung zu vereinfachen.
Trotz seiner Positionierung im unteren Leistungssegment verfügt der 550SV über
Ausstattungsmerkmale, die Produktivität und Vielseitigkeit unterstützen. Ein
ausfahrbarer Löffelstiel mit inline angeordnetem Zylinder sorgt für bessere Sicht
und eine größere Reichweite. Der Frontlader verfügt über eine mechanische Paral
lelhubkinematik und kann mit einer Vielzahl von Anbaugeräten ausgestattet
werden.
Ride Control ist verfügbar, um den Bedienerkomfort sowie den Materialrückhalt
im Löffel bei Lade- und Transportarbeiten zu verbessern. Das Load-Sensing-Hydrauliksystem
mit Verstellpumpe liefert den jeweils erforderlichen
Hydraulikvolumenstrom, während das serienmäßige Powershuttle-Getriebe für
sanfte Richtungswechsel sorgt.
Der Fahrerplatz verfügt über eine digitale Instrumententafel. LED
Arbeitsscheinwerfer, Bluetooth-Radio und Klimaanlage gehören zur Serienausstattung.
Darüber hinaus können Kunden die Maschine mit verschiedenen
Optionen konfigurieren, darunter Hydraulikleitungen für einen Hydraulikhammer,
ein bidirektionaler Zusatzhydraulikkreis sowie Standard-, 4-in-1- oder 6-in-1
Ladeschaufeln.
TL100EV bringt Elektroantrieb in kompakte Anwendungen
CASE erweitert außerdem sein Angebot an elektrischen Nutzmaschinen um den
völlig neuen elektrischen Mini-Raupenlader TL100EV.
Der TL100EV wurde für Anwendungen im Landschaftsbau, im urbanen Umfeld
und in der Landwirtschaft entwickelt. Er kombiniert einen Elektroantrieb mit
einer Kipplast von 1,3 Tonnen und hoher Wendigkeit und eignet sich damit
besonders für Anwendungen, bei denen geringe Geräuschemissionen und keine
Abgasemissionen von Bedeutung sind.
Drei unabhängige Elektromotoren – zwei für den Fahrantrieb und einer für die
Hydraulik – liefern die Leistung für anspruchsvolle Multifunktionsarbeiten. Die
Maschine ist dank ihres Kupplungssystems mit Common Industry Interface mit
einer Vielzahl von Anbaugeräten kompatibel.
Der TL100EV ist mit breiten oder schmalen Raupenketten erhältlich. Die Version
mit breiten Raupenketten weist eine Gesamtbreite von 1.026 mm auf, die sich
mit montiertem Löffel auf 1.067 mm erhöht. Die Version mit schmalen Raupen
ketten ist 890 mm breit bzw. 914 mm mit Löffel. Dadurch kann die Maschine
auch auf engem Raum sowie bei Anwendungen eingesetzt werden, bei denen ein
niedriger Bodendruck erforderlich ist. Für den Einsatz in Innenräumen sind außerdem
nicht markierende Gummiketten erhältlich.
Die vom Bediener einstellbaren elektrohydraulischen Joystick-Steuerungen sowie
der Monitor an der vorderen Konsole ermöglichen es dem Bediener, die Maschine
entsprechend der jeweiligen Aufgabe zu konfigurieren und zu steuern.
Kompakt-Radlader-Baureihe erhält umfangreiche, auf den Bediener
ausgerichtete Verbesserungen
CASE hat außerdem seine Kompakt-Radlader 221G und 321G weiterentwickelt.
Dabei wurden Verbesserungen bei Bedienerkomfort, Sicht und Ergonomie, die
bereits beim größeren Modell 421G eingeführt wurden, auf die gesamte GSeries-Baureihe
übertragen.
Beide Modelle sind als Versionen mit einer Standardgeschwindigkeit von 20 km/h
und als High-Speed-Versionen mit 40 km/h erhältlich. Der 321G kann wahlweise
mit der standardmäßigen Z-Bar-Kinematik oder mit einem Extended-Reach-(XR-)Laderarm
ausgestattet werden. Damit können Kunden die für ihre Anwendung geeignete Konfiguration
wählen.
Eine neue Deluxe-Kabine gehört bei beiden Modellen nun zur Serienausstattung.
Sie bietet einen großzügigeren Bedienerbereich mit neu positionierten Bedienele
menten, verbesserter Sicht und optimierter Ergonomie. Die am Sitz montierte Be
dienkonsole bringt die wichtigsten Maschinenfunktionen in unmittelbare
Reichweite des Bedieners. Die verstellbare Lenksäule sowie der integrierte Joystick,
das Tastenfeld und die Bedienelemente verbessern die Bedienfreundlichkeit
zusätzlich.
Auch die Sicht wurde verbessert: Eine neu gestaltete rechte Tür mit
verschiebbarem oberen Fenster, eine um 20 % vergrößerte Verglasungsfläche
der Frontscheibe sowie eine um 71 % vergrößerte verglaste Türfläche sorgen für
bessere Sichtverhältnisse. Zusätzliche Seitenverglasungen und eine abgesenkte
Frontkonsole verbessern die Sichtlinien rund um die Maschine weiter.
Die aktualisierten G-Series-Modelle verfügen außerdem über intelligente CASE
Funktionen, die zur Steigerung der Effizienz und zur Verringerung der Ermüdung
des Bedieners beitragen. Die Reaktionsgeschwindigkeit von Laderarm und
Schaufel kann individuell angepasst werden. Der ECO-Modus und der Tempomat
können dazu beitragen, den Kraftstoffverbrauch bei Transportfahrten und wied
erkehrenden Arbeiten zu reduzieren. Automatisierte Funktionen wie Return-to
Dig, Fahr- und Hubhöhen-Endanschläge erleichtern zudem wiederkehrende
Ladezyklen.
CASE Services
Die neuen Kompaktmaschinen und die modernisierten Radlader werden durch
die CASE Service Solutions sowie die myCASEConstruction App und das Online-Portal
unterstützt. Diese bieten Zugriff auf Maschinendaten,
Leistungsberichte und Flottenmanagement-Tools und helfen Kunden dabei, Betriebskosten
und Maschinenleistung zu überwachen.